Stress, Angststörungen und erektile Dysfunktion
Stress kann eine erektile Dysfunktion verursachen. Es kann schwer für Ihren Körper (und Kopf) sein, in der Stimmung für Geschlechtsverkehr zu sein, wenn Sie sich über Ihre Arbeit oder ein anderes Problem sorgen.
Angst und erektile Dysfunktion sind ebenfalls miteinander verbunden: Angstzustände können es schwieriger machen, eine Erektion zu bekommen, und Erektionsstörungen können mehr Angst auslösen. Die gute Nachricht ist, dass mit der Behandlung der zugrundeliegenden Ursache von Stress oder Angstzuständen in Ihrem Leben gleichzeitig auch Ihre erektile Dysfunktion behandelt wird.
Stress kann eine erektile Dysfunktion verursachen. Es kann schwer für Ihren Körper (und Kopf) sein, in der Stimmung für Geschlechtsverkehr zu sein, wenn Sie sich über Ihre Arbeit oder ein anderes Problem sorgen.
Angst und erektile Dysfunktion sind ebenfalls miteinander verbunden: Angstzustände können es schwieriger machen, eine Erektion zu bekommen, und Erektionsstörungen können mehr Angst auslösen. Die gute Nachricht ist, dass mit der Behandlung der zugrundeliegenden Ursache von Stress oder Angstzuständen in Ihrem Leben gleichzeitig auch Ihre erektile Dysfunktion behandelt wird.
Was ist Leistungsdruck?
Leistungsdruck tritt auf, wenn Ihre Sorgen über Ihre Fähigkeit zu handeln so stark sind, dass Ihr Leben davon beeinflusst wird.
Wenn es um Sex geht, bedeutet Leistungsdruck normalerweise Sorgen um Ihren Körper (einschließlich der Penisgröße) oder um Ihre Fähigkeit, einem Partner zu gefallen. Versuchen Sie also, mit Ihrem Partner über Ihre Sorgen zu sprechen. Indem Sie das Problem direkt angehen, werden Sie weniger Leistungsdruck haben.
Depressionen und erektile Dysfunktion
Depressionen sind eine übliche Ursache von erektiler Dysfunktion. Oftmals haben Menschen, die depressiv sind, Gefühle der Müdigkeit, verlieren das Interesse an Dingen, die ihnen früher Spaß gemacht haben, und bemerken einen Rückgang ihres Sexualtriebs. Eine Depression kann Sie davon abhalten, „im Moment” zu leben, Ihr Selbstwertgefühl oder Körperbild beeinflussen und in Ihrer Beziehung Stress verursachen. All dies kann zu einer erektilen Dysfunktion beitragen.
Wenn die Depression akut ist (eine Reaktion auf etwas Bestimmtes, das passiert ist), ist es möglich, dass Ihre erektile Dysfunktion nach Ablauf der Zeit von selbst verschwindet. Wenn die Depression jedoch chronisch ist, können Sie auf unbestimmte Zeit an einer erektilen Dysfunktion leiden, wenn Sie keine Behandlung in Anspruch nehmen. In jedem Fall ist es wichtig, sich bei Depressionen helfen zu lassen. Dies kann wiederum helfen, Ihre erektile Dysfunktion zu behandeln.
Können Antidepressiva eine erektile Dysfunktion verursachen?
Leider können einige Antidepressiva eine erektile Dysfunktion oder andere sexuelle Probleme verursachen, wie z.B. einen Orgasmus zu bekommen oder in eine sexuelle Stimmung zu gelangen. Dies sind keine Nebenwirkungen, mit denen Sie leben müssen, und Sie sollten mit Ihrem verschreibenden Arzt sprechen, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken. Sie können vorübergehend sein und von selbst verschwinden, wenn sich Ihr Körper an das Medikament gewöhnt hat, aber wenn nicht, ist es möglicherweise an der Zeit, die Dosis anzupassen oder ein anderes Antidepressivum zu finden.
Erektile Dysfunktion und Beziehungsprobleme
Probleme in Ihrer Beziehung können zu Problemen in Ihrem Schlafzimmer führen, die Ihre Beziehung wiederum noch mehr verschlechtern können. Ein stetiger Teufelskreis.
Wenn Sie denken, dass Ihre erektile Dysfunktion das Ergebnis eines Problems in Ihrer Beziehung ist, ist es wichtig herauszufinden, warum.
Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber, was Sie stört. Es ist möglich, dass die gegenseitige Bestätigung hilft, beim Sex „im Moment“ zu bleiben oder den Druck zu beseitigen, dass Sie eine Erektion zu brauchen, um Ihrem Partner zu gefallen.
Auf der anderen Seite ist eine Paartherapie eine Option, wenn Sie denken, dass Beziehungsprobleme die Ursache für Ihre erektile Dysfunktion sind, Sie aber Hilfe bei der Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Partner benötigen.
Kann zu viel Pornografie eine erektile Dysfunktion auslösen?
Kann Pornografie erektile Dysfunktion verursachen? Vielleicht. Eine pornoinduzierte erektile Dysfunktion (PIED) ist ein kürzlich identifizierter Zustand, aber es ist nicht vollständig klar, wie er funktioniert. Theorien über eine pornoinduzierte erektile Dysfunktion fokussieren sich darauf, wie Pornos die Wahrnehmung von Sex im wirklichen Leben verändern können, von übermäßiger Aussetzung bis zu „unauthentischen” Körpern und Reaktionen und bishin zur Beeinflussung des Dopaminspiegels durch Pornografie.
Wenn Sie viel Pornografie konsumieren und erektile Dysfunktion erleben, oder wenn Sie sich selbst dabei ertappen, dass Sie den Pornokonsum dem Geschlechtsverkehr mit ihrem Partner vorziehen, ist es wohl Zeit für eine Pause.
Verursacht Masturbation eine erektile Dysfunktion?
Eine „masturbationsinduzierte erektile Dysfunktion” ist eine etwas unzutreffende Bezeichnung. Der körperliche Akt der Masturbation kann nicht direkt eine erektile Dysfunktion verursachen, obwohl Sie nach dem Orgasmus eine Refraktärphase erleben, in der Sie keine weitere Erektion bekommen können. Allerdings haben eine erektile Dysfunktion und eine Masturbation einige Zusammenhänge. Wenn Sie sich beispielsweise viel Pornografie ansehen, könnte dies ihre Einstellung zum Sex mit ihrem Partner verändern und es Ihnen erschweren, körperlich erregt zu werden.
Es ist auch möglich, sich auf eine bestimmte Art und Weise an das Masturbieren zu gewöhnen, sei es durch eine bestimmte Art von visueller Stimulation oder eine Technik (wie einen wirklich festen Griff), die nicht ganz dem Partnersex entspricht.
Einige Männer masturbieren ein paar Stunden vor dem Sex, um länger durchzuhalten, aber dies könnte ihnen letztendlich erschweren, beim Sex zum Orgasmus zu kommen, je nachdem, wie lange ihre Refraktärzeit ist.
Kann zu viel Sex eine erektile Dysfunktion verursachen?
Nicht direkt. Tatsächlich kann mehr Sex ihr Selbstbewusstsein steigern und das Risiko von Leistungsdruck reduzieren. Trotzdem erleben Sie nach dem Sex eine sogenannte „Refraktärzeit”, d.h. in dieser kurzen Erholungszeitspanne ist es schwierig bis unmöglich erneut körperlich erregt zu sein. Dies ist völlig normal und ist nicht mit einer erektilen Dysfunktion vergleichbar.












