Was verursacht Schlafstörungen?
Es gibt viele mögliche Ursachen. Ärzte kategorisieren Schlafstörungen nach Ursachen:
- Primäre Insomnie bedeutet, dass Ihre Schlafstörungen nicht mit einem anderen medizinischen Problem verbunden sind.
- Sekundäre Schlafstörungen werden von einem gesundheitlichen Problem oder Substanzmissbrauch ausgelöst.
Primäre Schlafstörungen stehen oft mit großen Lebensereignissen in Verbindung, zum Beispiel Umzügen, Jobwechsel, Routineveränderungen oder einem Fall des Melatoninspiegels.
Beispielsweise können Sie das Licht, Geräusche und die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer vom Schlaf abhalten. Eine Veränderung Ihres Schlafrhythmus kann Ihren Schlaf stören. Jetlag, Schichtarbeit und ein Neugeborenes können Ihren Schlaf beeinflussen und Schlafstörungen verursachen. Außerdem gibt es einige Berichte, dass Schlafstörungen genetisch veranlagt sind und von Ihrer Familie vererbt werden können. [1]
Ältere Menschen leiden eher an primären Schlafstörungen, da Sie weniger vom Schlafhormon Melatonin im Körper produzieren, wenn Sie älter werden. Melatonin hilft Ihnen bei einem regulären Schlafzyklus.
Sekundäre Schlafstörungen kommen häufig vor, wenn Sie kurz vor dem Schlafengehen Koffein trinken, Drogen nehmen oder am Abend Alkohol trinken. Sogar rezeptfreie Medikamente, wie Medikamente gegen Erkältungen oder Allergien können Schlafstörungen verursachen.
Auch mentale, gesundheitliche Störungen stehen im Zusammenhang mit Schlafstörungen. Bei Menschen mit Depressionen, Ängsten und ADHS sind Schlafstörungen verbreitet.
Zudem können Erkrankungen wie Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Schlafapnoe und Restless-Legs-Syndrom den Schlaf unterbrechen und zu Schlafstörungen führen.
Welche Symptome haben Schlafstörungen?
Zu den Symptomen von Schlafstörungen zählen:
- Schwierigkeiten beim Einschlafen
- Schwierigkeiten, durchzuschlafen
- Müdigkeit und Reizbarkeit während der Tageszeit
- Schwierigkeiten, tagsüber ein Nickerchen zu machen, auch wenn Sie sehr müde sind
- Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und täglichen Aktivitäten nachzugehen.
Über die Zeit können verlängerte Schlafstörungen Ihre mentale Gesundheit angreifen und zu Ängsten, Depressionen und Reizbarkeit führen.
Können Schlafstörungen weitere Probleme verursachen?
Laut Studien kann durchgängiger Schlafentzug zu verschiedenen gesundheitlichen Störungen führen, inklusive Adipositas, Stoffwechselerkrankungen, Ängste und Depressionen. Laut gewissen Theorien erhöht sich das Risiko, eine sekundäre Erkrankung zu bekommen, je weniger jemand schläft. [2]
Daher ist es wichtig, dass Sie sich Rat holen, wenn Sie Schlafstörungen haben, damit Sie das Risiko senken, eine sekundäre gesundheitliche Störung zu entwickeln.
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