PCOS (Polyzystisches Ovar-Syndrom)
PCOS ist eine Erkrankung, die beim Körper der Frau eine erhöhte Androgenproduktion auslöst. Ein Androgen ist im Grunde ein männliches Hormon. Wenn es von Frauen überproduziert wird, löst dies Haarausfall und Ausdünnen des Haars aus. PCOS kann auch Gewichtszunahme, Akne und vermehrte Gesichts- und Körperbehaarung verursachen.
Werte der Schilddrüsenhormone
Ihre Schilddrüse ist ein Organ an der Vorderseite Ihres Halses. Sie stößt Hormone aus, die der Körper für seine Funktionalität benötigt. Zu viele oder zu wenige dieser Hormone können bei Frauen Haarausfall verursachen. Wenn Ihr Körper zu viele Hormone produziert, nennt sich die Erkrankung Hyperthyreose; Hypothyreose dagegen, wenn Ihr Körper zu wenige Hormone produziert. Glücklicherweise fällt die Diagnose leicht und es gibt viele Medikamente, die die Symptome mildern.
Alopecia areata (Kreisrunder Haarausfall)
Alopecia areata ist eine Autoimmunerkrankung, die dazu führt, dass sich ganze Haarbüschel von ihrem Kopf lösen. Es handelt sich um eine relativ bekannte, aber unvorhersehbare Erkrankung, deren Schwere sich von Mensch zu Mensch unterscheidet. Der genaue Grund, warum manche Frauen Alopezie bekommen, ist nicht bekannt, allerdings wird angenommen, dass genetische Faktoren eine Rolle spielen (es ist wahrscheinlicher, dass Sie es bekommen, wenn es in ihrer familiären Vorgeschichte vorkommt), aber auch Umgebungsfaktoren, wie emotionaler oder körperlicher Stress.
Bei manchen Frauen verläuft die Erkrankung mild, wo nur kleine Haarbüschel ausfallen, sodass die Person, die davon betroffen ist, es möglicherweise nicht bemerkt. In milden Fällen der Alopezie ist die Erkrankung meistens vorübergehend und Ihr Haar könnte nach einigen Monaten in gewohnter Dicke wieder neu wachsen.
Allerdings kann es andere Frauen schwerer betreffen, manchmal in der Stärke, dass das komplette Kopfhaar ausfällt. Wenn das passiert, nennt man es Alopecia Totalis. Auch wenn Alopezie keine weiteren gesundheitlichen Probleme auslöst, kann es bei Frauen, die darunter leiden, Stress auslösen, sie belasten und zu weiteren psychischen Folgen wie Depressionen und Angststörungen führen. Schwere Fälle der Alopezie belasten Sie sehr wahrscheinlich für längere Zeiträume, oft dauerhaft.
Auch wenn es keine Heilung für Alopezie gibt, gibt es Dinge, die Sie tun können, um erneutes Haarwachstum zu fördern, zum Beispiel Medikamente wie Minoxidil (Regaine) einzunehmen oder mentale Unterstützung oder Hilfe für die psychischen Folgen zu suchen, die aufkommen und Alopezie verstärken könnten.
Postpartaler Haarausfall
Die Geburt eines Kindes ist eine der wundervollsten Erfahrungen der Welt, doch manchmal hat das einen unerwarteten Effekt auf Ihre Gesundheit. Vermutlich vermuten Sie einen Zusammenhang mit dem Stress, ein Neugeborenes im Haus zu haben, doch oft liegt es an hormonellen Veränderungen. Wenn Sie ein Kind gebären, kann Ihr Östrogenspiegel sinken. Da hormonelle Veränderungen mit Haarausfall zusammenhängen, könnte der veränderte Östrogenspiegel dazu führen, dass Ihnen das Haar ausfällt. In den meisten Fällen tritt dieser Effekt vier Monate nach der Geburt auf.
Die gute Nachricht ist, dass Ihr Haar in ein bis zwei Jahren wieder normal wachsen sollte. Im Handel erhältliche Haarpflege und -kuren könnten helfen, aber meistens reicht es, wenn Sie dem Ganzen Zeit geben.
Stress: Wie verursacht Stress Haarausfall?
Emotionaler Stress kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen Haarausfall auslösen. Haarausfall als Folge von Stress wird auch „telogenes Effluvium” genannt. Viel Stress kann Ihre Haarfollikel in eine Ruhephase befördern. Nach einigen Monaten könnten diese Haare bei einfachen Prozessen wie beim Haarbürsten oder -waschen ausfallen.
Stress kann sich schwerwiegend auf Ihre Gesundheit auswirken, daher ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie sich zu gestresst fühlen.
Medikamente
Haarausfall ist bei einigen Medikamenten eine Nebenwirkung. So wie bei Stress wirken diese auf Ihre Haarfollikel und können sie in eine Ruhephase zwingen. Diese Nebenwirkungen treten manchmal bei Verhütungspillen oder Antidepressiva auf. Wenn Sie glauben, dass Ihr Medikament bei Ihnen Haarausfall verursacht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Möglicherweise gibt es ein anderes Medikament, das Ihnen hilft, Ihr Haar auf Ihrem Kopf zu behalten.
Schlechte Ernährung
Zwischen Haarausfall und einem Mangel an Vitaminen und Mineralien in Ihrer Ernährung wurde ein Zusammenhang bewiesen. Deshalb ist es wichtig, Ihre Ernährung mit ausreichenden und verschiedenen gesunden Früchten und Gemüse zu ergänzen. Diese liefern ihrem Körper all die Vitamine und Mineralien, um schönes und gesundes Haar zu erhalten. Außerdem können Sie mit Nahrungsergänzungsmitteln sichergehen, ausreichend Vitamine einzunehmen. Die meisten Vitamin-Ergänzungsmittel finden Sie im Handel in Ihrer Apotheke oder im Supermarkt. Wir empfehlen Ihnen allerdings, mit Ihrem Arzt zu sprechen, bevor Sie mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln beginnen.
Haarprodukte und Styling
Bestimmte Färbemittel und Haarstyling-Produkte wirken sich negativ auf Ihre Haarfollikel aus. Die Chemikalien starker Haarfärbemittel können die Haarfollikel schädigen und sie mit der Zeit ausleiern. Mit der Zeit dünnen sie Ihre Haare aus und lassen sie ausfallen.
Eine andere Methode, wie Haarstyling Ihr Haar schädigen kann, ist Traktionsalopezie. Traktionsalopezie folgt aus zu viel Spannung an den Haaren. Besonders verbreitet ist das bei Pferdeschwänzen und Cornrows. Auch das Tragen von Hüten, Tüchern und Bandanas kann eine ähnliche Wirkung haben.
Rauchen
Rauchen verursacht eine Reihe von gesundheitlichen Zuständen. Über die Jahre haben viele klinische Studien getestet, welche Auswirkungen Rauchen auf das Äußere von Menschen hat. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen, die rauchen, älter aussehen als sie sind.
Rauchen wirkt sich auf den Wachstumszyklus Ihrer Haarfollikel und Pigmentierung aus. In anderen Worten, Ihr Haar wird ausgedünnt und fällt aus. Das Rauchen aufzugeben kann schwer sein. Falls Sie dabei Unterstützung brauchen, melden Sie sich bei unserem Arzt.





