In welchen Inhalatortypen wird Salbutamol verwendet?
Salbutamol ist ein Medikament, das in Inhalationsgeräten wie Ventolin und Salamol enthalten ist. Es kann Asthmasymptome wie ein Engegefühl in der Brust und Kurzatmigkeit schnell lindern. Genau wie andere Inhalationshilfen ist es in der Regel blau. Zur Vorbeugung und Kontrolle der Symptome werden auch Inhalatoren zur Prävention von Asthma verwendet, die meist braun sind. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie beide benötigen und welcher Inhalator für Sie am besten geeignet ist.
Reliever-Inhalatoren werden zur Behandlung von Engegefühl in der Brust und Kurzatmigkeit eingesetzt. Menschen mit Asthma verwenden sie bei plötzlichen Anfällen oder Symptomen, daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Reliever-Inhalator immer bei sich tragen. Wenn Sie Ihr Notfallinhalationsgerät jedoch häufig verwenden müssen, könnte dies bedeuten, dass Ihre Erkrankung nicht gut behandelt wird und Sie möglicherweise auch eine vorbeugende Behandlung benötigen. Wenn Sie glauben, dass Sie einen Inhalator zur Vorbeugung verwenden sollten, fragen Sie Ihren Arzt.
Der braune Inhalator hilft, weitere Anfälle zu verhindern. Er funktioniert anders als der blaue Inhalator, da er nicht als Notfallbehandlung eingesetzt wird, sondern Sie ihn regelmäßig verwenden müssen. Die Präventionsbehandlung wird täglich angewendet, wenn die Inhalationsgeräte zur Linderung der Symptome nicht ausreichen.
Wie wirkt Salbutamol bei der Behandlung von Asthma?
Salbutamol wirkt bei Asthmaanfällen, indem es die Atemwege schnell erweitert, was auch als Bronchodilatation bezeichnet wird. Wenn sich die Atemwege entzünden, spannen sie sich an, verengen sich und behindern den Luftstrom, was das Atmen erschwert. Salbutamol entspannt die Kontraktionen in den Muskelwänden um die Atemwege herum und hilft so, die Atemwege zu öffnen, damit Sie leichter atmen können.
Wenn Sie einen Inhalator mit Salbutamol verwenden, gelangt das Medikament direkt in Ihre Atemwege. Das bedeutet, dass es Ihre Lungen behandelt, ohne dass das Medikament den Rest Ihres Körpers durchlaufen muss. Die Wirkung setzt bereits nach wenigen Minuten ein und hält bis zu fünf Stunden an.
Enthält Salbutamol Steroide?
Nein, Salbutamol-Inhalatoren enthalten keine Steroide. Salbutamol gehört zur Gruppe der Bronchodilatatoren. Die meisten Asthma-Inhalatoren enthalten einen Bronchodilatator oder ein Steroid. Es ist aber auch möglich, einen Inhalator zu bekommen, der beides enthält. Steroid-Inhalatoren reduzieren die Entzündung in der Lunge und werden in der Regel für regelmäßig täglich verwendet, anstatt nur dann, wenn die Symptome auftreten.
Weitere Namen von Salbutamol
Salbutamol ist der Wirkstoff, der in vielen Asthmaprodukten enthalten ist. Einige enthalten eine Mischung aus verschiedenen Wirkstoffen, andere wiederum nur Salbutamol.
Weitere Salbutamol-Markennamen sind:
- Ventolin
- Asmalal
- Pulvinal
- Salamol
- Albuterol
Ventolin-Inhalatoren
Ventolin ist ein Markenname, der Salbutamol enthält. Es ist eine blaue Inhalatormarke, die Asthmasymptome behandelt. Es gibt zwei Arten von Ventolin-Inhalatoren. Der Evohaler enthält 100 mcg des Wirkstoffs, aber Sie müssen Ihre Atmung zeitlich steuern, wenn Sie die Behandlung anwenden, damit sie richtig wirkt. Der andere Typ ist der Accuhaler und enthält eine höhere Menge an Salbutamol, nämlich 200 mcg. Dieser ist automatisch, d. h. Sie müssen Ihre Atmung nicht zeitlich steuern, was die Anwendung erleichtert.
Kombinationsinhalatoren, die Salbutamol enthalten
Kombinationsinhalatoren enthalten mehr als einen Wirkstoff, meistens ein Bronchodilatator, der schnell wirkt, um die Atemwege zu öffnen und das Atmen zu erleichtern, und ein anderer Inhaltsstoff, meistens ein Steroid, welches Symptome verhindert, bevor sie auftreten. Salbutamol ist ein schnellwirksamer Bronchodilatator, der allerdings nicht lange wirkt, weshalb Asthmaspezialisten meistens langwirksame Bronchodilatatoren wie Salmeterol oder Formoterol als Kombinationsinhalatoren empfehlen.
Salbutamol-Dosierungen
Die richtige Dosis hängt von der Erkrankung und den Symptomen der jeweiligen Person ab. Achten Sie darauf, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes und die Anweisungen auf dem Etikett des Medikaments befolgen. Passen Sie Ihre Dosis nicht an, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen. Die Menge, die Sie benötigen, hängt auch davon ab, wie stark das Medikament ist.
Wenn Sie einen Salbutamol-Inhalator verwenden, beträgt die durchschnittliche Dosis für die Behandlung von Erwachsenen in der Regel zwei Sprühstöße alle 4 bis 6 Stunden nach Bedarf. Die Dosis beträgt 200 Mikrogramm. Kinder zwischen 2 und 12 Jahren benötigen in der Regel nur bis zu 100 Mikrogramm.
Wenn der Inhalator zur Vorbeugung von Asthma nach sportlicher Betätigung verwendet wird, beträgt die durchschnittliche Dosis zwei Sprühstöße 15 bis 30 Minuten vor dem Sport. Sie sollten jedoch immer zuerst mit Ihrem Arzt sprechen.
Was ist der Salbutamol-Easyhaler?
Der Salbutamol-Easyhaler ist eine Art Inhalationsgerät zur Linderung von Asthmasymptomen. Es handelt sich um einen sogenannten Trockenpulverinhalator (DPI), bei dem das Medikament in Pulverform vorliegt und durch die Atmung verabreicht wird. Wenn Sie diese Art von Inhalator verwenden, müssen Sie schnell und tief atmen, damit der Wirkstoff die Lunge effektiv erreicht. Allerdings brauchen Sie dafür nicht den Atem anhalten, so dass er für manche Asthmapatienten leichter handzuhaben ist.
Eine Studie ergab, dass der Easyhaler Salbutamol bei der Behandlung von Kindern genauso wirksam ist wie ein Vernebler.
Vernebler sind Geräte, die aus einem flüssigen Asthma-Medikament einen feinen Nebel erzeugen. Sie nehmen das Medikament über ein Mundstück oder eine Maske auf, die Nase und Mund abdeckt. Die Anwendung ist einfach, denn Sie müssen nur das Mundstück oder die Maske aufsetzen und einatmen. Die Nachteile sind, dass es bis zu 10 Minuten dauern kann, bis das Medikament die Lunge erreicht, und dass das Gerät nicht leicht zu transportieren ist.
Salbutamol-Nebenwirkungen
Bei der Einnahme von Salbutamol können einige Nebenwirkungen auftreten. Je mehr Sprühstöße Sie von Ihrem Inhalator verwenden, desto wahrscheinlicher ist es, dass Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten. Sie werden nicht bei jedem auftreten und können leicht bis schwerwiegend sein, aber wenn Sie sich Sorgen machen, besprechen Sie Ihre Symptome mit Ihrem Arzt.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen können gehören:
- Kopfschmerzen
- Ihr Herz kann für kurze Zeit schneller schlagen
- Zittern
Ungewöhnliche Nebenwirkungen sind unter anderem:
- Reizung der Kehle oder des Mundes
- Muskelkrämpfe
Seltene Nebenwirkungen sind unter anderem:
- Muskelschmerzen oder -schwäche
- Intensive und anhaltende Kopfschmerzen
- Schnelles Herzklopfen mit Schmerzen in der Brust
- Bronchospasmus
Vorgehensweise beim Auftreten von Nebenwirkungen
Wenn Ihre Nebenwirkungen anhalten und sich verschlimmern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er könnte Ihnen eine andere Dosierung oder Behandlung verschreiben. Wenn bei Ihnen eine der aufgeführten seltenen Nebenwirkungen auftritt, sollten Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Es wird auch empfohlen, alle Nebenwirkungen beim Paul-Ehrlich-Institut zu melden. Das Institut sammelt freiwillige Informationen über Arzneimittel und Medizinprodukte. Sie können Nebenwirkungen einer Asthmabehandlung auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts melden. Dort werden Ihnen Fragen zur meldenden Person, den Nebenwirkungen und den spezifischen Auswirkungen gestellt.

