Viagra ist nach seiner Veröffentlichung 1998 eines der Bestseller unter den rezeptpflichtigen Medikamenten geworden. Hergestellt wird das Arzneimittel von Pfizer und etwa 23 Millionen Männer weltweit benutzen es. Das 15jährrige Patent von Viagra lief 2013 aus, wodurch sich der Markt für Generika dieses Produkts öffnete.
Patente laufen meist nach 10 bis 20 Jahren aus, was bedeutet das es von lang etablierten Medikamenten wie Viagra generische Versionen gibt, von neuen Medikamenten, wie Vitaros, jedoch noch nicht.

Da Viagra jedoch so viele schwarze Schafe dazu veranleitet hat Fälschungen zu verkaufen, wird der Begriff ‘generisches Viagra’ immer noch mit Skepsis betrachtet. Seit 2013 ist Sildenafil, das Generika von Viagra, aber eine legitime und legale Option zur Behandlung von Impotenz.

Was ist aber der Unterschied zwischen Viagra und dem Generika Sildenafil? Hier finden Sie eine Liste der Hauptunterschiede und eine Erklärung warum hinter diesen zwei unterschiedlichen Namen eigentlich ein und dasselbe Produkt steht.

Name: Viagra vs. Sildenafil

Wird ein neues Medikament von einem Pharmahersteller entwickelt, dann wird es, wie in anderen Branchen auch, unter einem marketingfreundlichen Markennamen verkauft. Pfizer entschied sich, nach der Entwicklung des Medikaments mit dem Wirkstoff Sildenafil, für den Namen Viagra.

Wenn das Patent eines Medikaments ausläuft, meist nach ca. 15-20 Jahren, genehmigt die zuständige öffentliche Behörde anderen Unternehmen die Herstellung des selben Medikaments. Diese Unternehmen können aber nicht den schon bekannten Markennamen verwenden. Stattdessen verkaufen sie es unter dem Namen des Wirkstoffs des Medikaments, in diesem Fall, Sildenafil.
Daher gibt es oft zwei oder mehr Versionen des selben Produkts, die die selben Wirkstoffe enthalten, aber unter anderen Namen vertrieben werden.

Aussehen und Form

Neben dem Namen behält Pfizer auch das Recht auf das bekannte blaue, rautenartige Aussehen von Viagra. Daher können Produzenten von Sildenafil ihr Medikament nicht mit einem ähnlichen Aussehen versehen. Normalerweise wird Sildenafil als normal geformte blaue oder weiße Tablette vertrieben. Und in 2012 wurde eine kaubare Version von Sildenafil, namens Nipatra, von Mercury Pharma entwickelt.

Viagra-Tabletten zeichnen sich unter anderem durch die Einprägung von ‘VGR’ und der Dosierung aus. Auf Sildenafil ist ‘SL’ gefolgt von der Dosierung eingeprägt.

Pill-verso

 

Hersteller

Pfizer wird immer der Hersteller von Viagra sein, außer das Unternehmen würde sich dazu entschließen die Marke an ein Konkurrenzunternehmen zu verkaufen. Sildenafil hingegen kann von jeglichen Pharmaunternehmen hergestellt werden, solange sie die gleichen Herstellungskriterien, wie das Original, erfüllen.

Erwähnenswert ist, dass Pfizer auch seine eigene Version von Sildenafil produziert.

 

Preis

Sildenafil, als Generika, ist billiger als die Markenversion. Hier auf Treated.com beginnen die Preise für das Generika bei € 75 und die für Viagra bei € 105. Beim Kauf von Viagra zahlt der Patient im wesentlichen für die Marke und das weltweit bekannte Produkt. Als einziger Hersteller von Viagra kann Pfizer höhere Preise für das Medikament verlangen. Sildenafil, das die selbe Wirkung hat und auf die selbe Art und Weise hergestellt wird, wird von verschiedenen Unternehmen hergestellt, was zu Wettbewerb und dadurch einem niedrigeren Preis führt.

 

Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Beide Produkte wirken auf die gleiche Art und Weise. Wie zuvor erwähnt enthalten Viagra und Sildenafil den selben Wirkstoff und führen die selbe Funktion im Körper aus. Das bedeutet, dass sie die selbe Effizenz und die selben Risiken für Nebenwirkungen und auch die selben Gegenanzeigen haben.
Trotz der Tatsache, dass Sildenafil zum Erwerb bereitsteht, sind die Verkaufszahlen von Viagra immer noch hoch, denn letztlich ist es das etablierteste und bekannteste verschreibungspflichtige Potenzmittel.

 

Wie kann man Sildenafil und Viagra kaufen?

Keines dieser Medikamente ist rezeptfrei. Ein Arzt muss die Eignung des Patienten überprüfen, bevor er ein Rezept ausstellen kann. Online kann dies mittels eines medizinischen Fragebogens geschehen.