Der Wirkstoff in Cialis ist Tadalafil, ein Phosphodiesterase-Typ-5-Inhibitor (PDE5i).

Hergestellt von Lilly wurde Cialis im Jahr 2002 nur zur Behandlung von Erektionsstörungen lizensiert.

Nach weiteren Untersuchungen wurde Cialis jedoch auch zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (vergrößerte Prostata oder BPH) zugelassen. 

Benigne Prostatahyperplasie

BPH ist eine Beschwerde, die meist bei älteren Männern diagnostiziert wird. Bei dieser Erkrankugn ist die Prostata größer als sie sein sollte.

Die vergrößerte Drüse drückt auf die Harnwege, wodurch Symptome wie ein gehäufter Urindrang, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und Probleme die Blase vollständig zu entleeren, entstehen.

Die Beschwerde tritt meist bei Männern im Alter von 50 Jahren auf und ist meist kein Grund zur Sorge, auch wenn sie trotzdem behandelt werden muss. 

BPH ist die häufigste Ursache von Symptomatiken der unteren Harnwege bei Männern. Die Beschwerde tritt aufgrund einer Zunahme der Anzahl der Prostatazellen auf. Der Grund für diesen Anstieg ist noch nicht geklärt.

Allerdings wird von Wissenschaftlern angenommen, dass er mit den hormonollen Veränderungen, die bei Männern mit dem Älterwerden einhergehen, verbunden ist.

Handhabung und Behandlung 

Die Diagnose BPH bedeutet nicht automatisch, dass eine Behandlung benötigt wird. 

Es gibt bestimmte Veränderungen des Lebensstils, die einen positiven Einfluss auf die Symptome haben können. 

Dazu gehören beispielsweise die Verringerung der konsumierten Menge an Alkohol und Koffein, die Einführung regelmäßiger Bewegung und in den Stunden vor dem zu Bett gehen, nicht zu trinken.  

Männer, die an mittelschweren bis schweren Fälle von BPH leiden, benötigen abgesehen von den erwähnten Veränderungen des Lebensstils auch eine medikamentöse Behandlung.

BPH-Symptome können sich negativ auf die Lebensqualität auswirken, besonders dann, wenn sich die Beschwerde auf die Schlafqulität auswirkt.

Cialis und BPH

Bis vor kurzem waren Behandlungen für BPH auf Alpha-Blocker und 5α-Reduktase-Inhibitoren beschränkt.

Tadalafil 5mg wurde 2012 jedoch auch eine Genehmigung von der Europäischen Union zur Einstufung als BPH-Behandlung gewährt. 

Dies bedeutet, dass Tadalafil Patienten verschrieben werden kann, die Anzeichen und Symptome der benignen Prostatahyperplasie haben.

Wie wirkt Cialis in der Behandlung von BPH?

Es ist nicht vollkommen geklärt, wie Tadalfil die Größe der Prostata verringert. Es konnte sich jedoch zeigen, dass der PDE5 Inhbitor die Gefäßversorgung zur Prostata und Blase entspannt und dadurch wiederum die Menge an Blut, die in diesen Bereich gesendet wird, reduziert.

So erhalten die Prostatazellen weniger Blut und es wird angenommen, dass dies der Grund für die Verringerung der BPH-Symptome ist.

Darüber können Sie mehr auf unserer Cialis-Informationsseite erfahren.