Es ist zwar eins der beliebtesten und weitverbreitetsten Medikamente zur Behandlung von Erektiler Dysfunktion, jedoch ist Cialis nicht für jeden geeignet.

Diejenigen, die an bestimmten Krankheiten leiden und/ oder schon andere Medikamente einnehmen, können Cialis nicht verwenden, da es gegebenenfalls die Krankheit verschlimmern oder sich auf die Wirkung der Medikamente auswirken kann.

Welche Alternativen gibt es also, wenn Sie an Erektiler Dysfunktion leiden und keines der verschreibungspflichtigen Medikamente für Sie geeignet ist?

Wir haben einmal für Sie nachgeschaut:

Pflanzliche Heilmittel

Hierbei ist zu beachten, dass pflanzliche Arzneimittel zur Behandlung von Erektiler Dysfunktion, aber auch von anderen Krankheiten hinsichtlich ihrer Wirksamkeit (aber auch Sicherheit) nicht gründlich geprüft wurden.

Es ist deshalb wichtig, dass Sie, bevor Sie mit der pflanzlichen Behandlung anfangen, mit Ihrem Arzt sprechen um sicherzugehen, dass es für Sie geeignet ist. Hat Ihr Arzt Zweifel an der Sicherheit oder Zuverlässigkeit des Medikaments, so sollten Sie andere Behandlungsmethoden in Betracht ziehen.

Koreanischer roter Ginseng, auch bekannt als Panax Ginseng, ist ein Pflanzenextrakt, der in den Medien als natürliche Behandlungsmethode von Erektiler Dysfunktion gelobt wurde. Er ist in Kapselform rezeptfrei erhältlich.

In klinischen Studien jedoch, führte er lediglich zu einem leicht besseren Ergebnis als ein Placebo. Eine Metastudie kam außerdem zu der Feststellung, dass es noch weiteren Untersuchungen bedarf, um festzustellen, ob Koreanischer roter Ginseng tatsächlich positive Auswirkung bei Erektiler Dysfunktion hat.

Ziegenkraut, oder auch Epimedium, ist eine weitere pflanzliche Alternative auf die sich viele verlassen, wenn es um die Behandlung von Erektiler Dysfunktion geht. Icariin, dem aktiven Wirkstoff in Epimedium wird eine ähnliche Wirkung wie die der PDE-5-Hemmer nachgesagt - ähnlich wie Tadalafil in Cialis, welches die Aktivität der Stickoxide im Körper fördert, die wiederum den Blutfluss in den Penis erhöhen.

Studien sind jedoch auch hier geteilter Meinung; Icariin hat zwar die erektile Funktion von an Diabetes leidenden Ratten verbessert, jedoch ist es noch nicht erwiesen, ob sich damit auch die Impotenz bei Menschen behandeln lässt.

Ginkgo Biloba ist ein Baum Extrakt, der in Kapselform, aber auch als Flüssigkeit, welche mit Wasser verdünnt werden kann, verkauft wird. Wie auch Ziegenkraut regt es angeblich den Blutfluss in den Penis an, da es die Aktivität der Stickoxide im Körper fördert.

Es wurde an Probanden getestet, die an genereller sexueller Dysfunktion hervorgerufen durch Antidepressiva leiden. Hier waren die Ergebnisse zwar positiv, jedoch bedarf es weiteren Nachforschungen, um festzustellen, ob es tatsächlich Auswirkungen auf die Potenz hat.

Hormonelle Ergänzungsmittel

Die Sexualfunktion eines Mannes hängt von der Testosteronproduktion ab; sollte diese zu gering sein, so kann dies die Potenz beeinträchtigen.

Dehydroepiandrosteron (DHEA) ist eine Art Testosteron Ersatztherapie, die zu einer gesunden Libido und höheren Potenz führen kann.

Die Langzeiteffekte dieser Behandlungsmethode auf die Gesundheit wurden jedoch noch nicht ausreichend untersucht; Ärzte raten deshalb erst einmal davon ab, Impotenz auf diese Art zu behandeln.

Akupunktur

Die alte chinesische Methode, bei der Nadeln in jegliche Körperteile gestochen werden, hat sich als Heilmittel für sehr viele physische aber auch psychische Leiden erwiesen - auch für Erektile Dysfunktion.

Jedoch gibt es auch hier nicht ausreichende klinische Studien über diese Behandlungsmethode. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass es nützlich für diejenigen ist, die an psychogener Erektiler Dysfunktion leiden. In dieser Studie wurde die Akupunktur von Gesprächen über das Leiden und die Auswirkungen begleitet; dies wurde von den Teilnehmern mit einer Art Therapie gleichgesetzt .

Behandlungsmethoden wie diese jedoch, sollten nicht ohne vorherige Absprache mit Ihrem Arzt stattfinden.

Änderung Ihres Lebensstils

Seinen Lebensstil zu ändern ist wahrscheinlich die effektivste Vorgehensweise bei Erektiler Dysfunktion - unabhängig davon, ob Sie Medikamente wie Cialis einnehmen können oder nicht.

Sich mit den Ursachen der Symptome zu befassen, ist auch das erste was ein Arzt tun wird, da Impotenz auch ein frühes Anzeichen für ein anderes gesundheitliches Problem sein kann.

Der vaskuläre Blutfluss in den Penis kann durch Leiden wie Bluthochdruck, Diabetes oder Adipositas gehemmt werden. Für diejenigen, die Symptome erfahren, ist es deshalb wichtig darauf zu achten, dass sie sich ausreichend bewegen und sich gesund ernähren.

Rauchen und exzessiver Alkohol- oder Drogenkonsum sind oftmals die Ursachen von Erektiler Dysfunktion. Den Alkoholkonsum zu reduzieren, Partydrogen zu vermeiden und mit dem Rauchen aufzuhören (falls Sie Raucher sind), wird Ihnen dabei helfen, das Risiko von unzureichendem Blutfluss in den Penis zu verringern.

Ob Cialis für Sie geeignet ist, können Sie auf unserer Informationsseite herausfinden.