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Stoffwechselerkrankungen sind weit verbreitet und doch wissen wir nicht wirklich genug über sie. Daher haben wir gemeinsam mit Dr. Osborne die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Die Nachrichten sind schließlich voll von Schlagzeilen über Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck, das allgemeine Wissen über die Stoffwechselerkrankung, eine Kombinationen dieser drei Erkrankungen, ist jedoch eher gering.

Schätzungen zufolge ist etwa jeder vierte Erwachsene von dieser Beschwerde betroffen. Die Häufigkeit erhöht sich sogar auf 30 Prozent bei über 50 Jährigen.

 

Was ist eine Stoffwechselerkrankung?

Unter Stoffwechselerkrankungen werden Beschwerden verstanden, die die normale Stoffwechselaktivität stören. Wie zuvor erwähnt gehören zu diesen Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas. Unser Stoffwechsel wird dazu verwendet, Lebensmittel und Enzyme zu zerlegen und in Energie umzuwandeln, und gleichzeitig den Körper von Abfallstoffen, wie Urin, zu befreien. Sind diese Prozesse eingeschränkt, können Blutgefäße beschädigt werden, wodurch wiederum schwere Herz-Kreislauf-Probleme und Schlaganfälle auftreten können.

Die Symptome einer Stoffwechselerkrankung

Zu den Symptomen eines metabolischen Syndroms gehören:

  • Fettleibigkeit, besonders ein großer Taillenumfang
  • Bluthochdruck
  • Ein erhöhtes Risiko Blutgerinnsel oder eine Reisethrombose zu entwickeln
  • Erhöhte Triglyceridwerte
  • Verringerte Level vom Lipoprotein hoher Dichte (HDL)
  • Probleme bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels
  • Entzündetes Gewebe

Was sind die Ursachen von Stoffwechselerkrankungen?

Bestimmte Menschen haben ein erhöhtes Risiko an einer Stoffwechselerkrankung zu erkranken. So kann eine genetische Insulin-Resistenz eine Prädispositon für diese Erkrankung sein. Und auch unzureichende körperliche Bewegung, eine ungesunde Ernährung und Adipositas können beitragende Faktoren sein.

Wie kann man Stoffwechselerkrankungen verhindern?

Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko der Entwicklung einer Stoffwechselerkrankung verringern.
Dazu gehören:

  • Die Teilnahme an leichten täglichen Sportübungen. So können zum Beispiel Mannschaftssportarten sehr viel Spaß machen. Und wenn es möglich ist, kann auch das zu Fuß in die Arbeit gehen eine gute Betätigung sein.

  • Die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts innerhalb des Body-Mass-Indexes (BMI), insbesondere eine Verringerung abdominaler Fettleibigkeit.

  • Der Verzehr einer abwechslungsreichen und nahrhaften Kost, die Transfette vermeidet. Diese wurden in den USA im Juni 2015 sogar verboten, wie Zeit Online berichtete.
    Zudem sollte die Ernährung täglich fünf Portionen Obst und Gemüse enthalten und auch reich an komplexen Kohlenhydraten, ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren sein.

  • Zudem kann es vorteilhaft sein den Alkoholkonsum zu verringern und mit dem Rauchen aufzuhören.




Die Symptome von Stoffwechselerkrankungen können mit Medikamenten behandelt werden. So können Arzneimittel zur Verringerung des Blutdrucks oder des Choleterinspiegels und der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels verschrieben werden.
Ein gesunder Lebensstil kann Stoffwechselerkrankungen auf lange Sicht lindern und besonders die Risiken, die mit einer Stoffwechselerkrankung einhergehen, stark verringern.